Sustainable University Day 2017

Agenda 2030: Hochschulen in der Pflicht!?

7. April 2017 | Universität Basel
 

KEYNOTE


Erwartungen an die Schweizer Hochschulen im Kontext der SDGs


Foto Universität Basel, P. Schnetz

Michael Gerber, Sonderbauftragter für globale nachhaltige Entwicklung bei der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA), erläuterte in seinem Beitrag den integrierten Ansatz der Sustainable Development Goals (SDGs), welcher Armut und Umweltzerstörung kombiniert angeht. Er betonte unter anderem, dass alle Länder Handlungsbedarf haben - also gerade auch die Industrieländer stark in der Pflicht sind. So sei die Schweiz in Bezug auf ihren Fussabdruck durchaus ein "Entwicklungsland".

Für ihn ist es die Aufgabe der Wissenschaft, in Bezug auf die SDGs
  • wissenschaftliche Evidenz über "Risiken der Untätigkeit" aufzuzeigen,
  • Lücken, Synergien und Zielkonflikte zu identifizieren,
  • bei Monitoring und Überprüfung eine aktive Rolle zu spielen,
  • wissenschaftliche Erkenntnisse öffentlich zu verbreiten, und
  • Innovative Lösungsansätze zu entwickeln.
Dabei ist laut Gerber das Zusammenspiel mit der Politik entscheidend. Dieses Interface müsse aktiv gestaltet werden. Auf der Seite der Hochschulen sei nicht zuletzt die Förderung inter- und transdisziplinärer Forschung zentral.

Informationen des Bundes zur Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung


 

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